Mirador Torre Glòries: Ticket ohne Anstehen
Direkter Weg hinauf in den 30. Stock, wo Barcelona in einem ruhigen 360°-Bogen liegt.
Ab 15,95 €
Barcelona
Jean Nouvel gab dem Turm 2005 seine weiche, fast wasserförmige Kontur; besonders abends lohnt der Blick, wenn die Fassade mit Tausenden LED-Punkten über Barcelonas östlichem Zentrum aufglimmt.
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Direkter Weg hinauf in den 30. Stock, wo Barcelona in einem ruhigen 360°-Bogen liegt.
Ab 15,95 €
Drei Weine und der Blick von der 30. Etage geben dem Mirador Torre Glòries eine ruhige Höhe.
Ab 25,2 €
Drei Stunden auf dem Rad, vorbei an Märkten und Fassaden, mit Guide auf Französisch.
Ab 26 €
90 Minuten mit Guide durch Gaudís Basilika, vom Licht der Glasfenster bis zur Krippenfassade.
Ab 99 €
Ein Vormittag im Penedès mit Weinprobe, Rebenwegen und einem praktischen Cava-Workshop.
Ab 116 €
Ein ganzer Tag an Küste und in Vila Vella, mit Reisebus ab Barcelona und Zeit am Meer.
Ab 98 €
Mit Reisebus und Zahnradbahn hinauf nach Montserrat, dann Basilika und vier regionale Liköre.
Ab 59 €
Ein voller Tag zwischen Stadtmauern, Gassen und Drehorten der Serie in Girona.
Ab 49 €
Acht Stunden privat durch Barcelona, von Altstadtplätzen bis zu Gaudís markanten Fassaden.
Ab 129 €
Barcelona im Abendlicht: 1 Std. 40 Min. auf dem offenen Doppeldecker mit Stadtblicken.
Ab 22 €
Eine geführte Busrunde durch Barcelona bei Nacht, wenn Fassaden, Plätze und Hügel Licht fangen.
Ab 22 €
Guía editorial
Die Torre Glòries steht am Plaça de les Glòries Catalanes, dort, wo sich Barcelona lange neu sortiert hat. Mit 144 Metern Höhe ist sie kein historisches Monument, sondern ein Zeichen des neueren Barcelona: technisch, sichtbar, ein wenig kühn. Wer aus dem Eixample oder aus Poblenou kommt, erkennt sie schon von weitem an ihrer weichen, fast ovalen Form, die sich deutlich von den strengeren Linien vieler anderer Hochhäuser absetzt.
Entworfen wurde der Turm vom französischen Architekten Jean Nouvel; eröffnet wurde er Mitte der 2000er Jahre. Seine Haut aus Glaslamellen und farbigen Elementen verändert sich je nach Licht und Wetter. Tagsüber spiegelt die Fassade Himmel und Stadt, am Abend wird sie selbst zum Bild: Dann beginnt das LED-System zu leuchten, und der Turm wirkt wie ein vertikaler Farbkörper über dem Platz. Gerade diese Verwandlung macht ihn für viele Reisende interessanter als manch klassisches Hochhaus.
Am stärksten ist die Torre Glòries nicht nur direkt unter ihr, sondern auch aus etwas Abstand. Gute Perspektiven ergeben sich rund um den Platz und auf den Wegen Richtung Avinguda Diagonal oder Poblenou. Dann sieht man besser, wie rund die Form tatsächlich ist und wie fein die Fassade auf Licht reagiert. In der Umgebung liegen außerdem das Disseny Hub Barcelona und die breiteren Freiflächen von Glòries – praktisch, wenn Sie den Turm nicht isoliert, sondern als Teil eines Stadtspaziergangs sehen möchten.
Die Torre Glòries erzählt von einem Barcelona, das nicht nur aus Gotik, Modernisme und Meer besteht. Sie zeigt die Stadt in einer jüngeren Schicht: infrastrukturell, experimenteller, offener nach Osten. Für Reisende ist das kein Ort für stundenlange Besichtigung, sondern ein prägnanter Fixpunkt – einer, den man bei Tag anders liest als nach Sonnenuntergang. Wenn die Fassade zu leuchten beginnt, versteht man schnell, warum dieser Turm trotz seiner Jugend so fest zur Skyline gehört.