Casa Batlló: Eintrittskarte
Hinter der welligen Fassade warten Mosaike, Eisenlinien und der Gaudí Cube in 360°.
Ab 31 €
Barcelona
Hier steht Barcelonas schönster Architekturstrei t aus Stein: Casa Batlló, Casa Amatller und Casa Lleó Morera teilen sich dieselbe Häuserzeile – und jede Fassade will anders gesehen werden.
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Hinter der welligen Fassade warten Mosaike, Eisenlinien und der Gaudí Cube in 360°.
Ab 31 €
Ein geführter Rundgang zwischen Casa Batlló und Gaudís geschwungenen Fassaden am Passeig de Gràcia.
Ab 109 €
Abends fällt anderes Licht auf Gaudís Fassade, dazu kommt der Eintritt in den Gaudí Cube in 360°.
Ab 29 €
Gaudís Wellen, farbige Räume und ein Konzert auf der Dachterrasse tragen den Abend in Casa Batlló.
Ab 59 €
Japanische Führung durch Casa Batlló, mit Eintritt und Gaudís Wellen aus Stein und Licht.
Ab 45 €
Ein geführter Blick auf Gaudís Kurvenwelt in Casa Batlló, mitten am Passeig de Gràcia.
Ab 49 €
Zwei Indoor-Welten an der Passeig de Gràcia, mit über 10 interaktiven Räumen und viel Farbe.
Ab 25 €
Zehn interaktive Räume auf dem Passeig de Gràcia bringen Barcelonas lokale Traditionen in VR, Licht und Klang.
Ab 18 €
150 Minuten zwischen Passeig de Gràcia und Park Güell, mit Taxifahrt und Blicken über Barcelona.
Drei Stunden zu Fuß durch das Zentrum, mit Gaudí-Fassaden, Marktständen und La Rambla im Takt.
Guía editorial
La Mansana de la Discordia liegt am Passeig de Gràcia und wirkt auf den ersten Blick wie eine elegante Reihe von Stadthäusern. Dann merkt man, dass hier drei große Namen des katalanischen Modernisme fast Wand an Wand stehen: Gaudí mit der Casa Batlló, Puig i Cadafalch mit der Casa Amatller und Domènech i Montaner mit der Casa Lleó Morera. Der Beiname „Block der Zwietracht“ kommt genau daher – jede Fassade setzt eine andere Idee von Schönheit, Ornament und städtischem Prestige in die Straße.
Die stärkste Erfahrung ist der direkte Vergleich. An der Casa Batlló laufen die Linien weich und fast organisch; das Dach wird oft als Drachenrücken gelesen. Gleich daneben wirkt die Casa Amatller kantiger, mit Giebel und einer Fassade, die eher an nordeuropäische Stadthäuser erinnert. Die Casa Lleó Morera antwortet wieder anders: reicher im Dekor, feiner in den Details, mit floralen Motiven und einer fast luxuriösen Dichte an Ornament. Wer langsam geht, sieht nicht nur drei schöne Häuser, sondern drei konkurrierende Handschriften.
Barcelona lässt sich an vielen Stellen über einzelne Meisterwerke lesen; hier aber zeigt die Stadt etwas Seltenes: nicht ein isoliertes Gebäude, sondern ein ganzes Gespräch zwischen Architekten, Auftraggebern und einer Epoche. Um 1900 wurde der Passeig de Gràcia zur Bühne des bürgerlichen Selbstbewusstseins. Wohlhabende Familien bauten um, erweiterten und verschönerten ihre Häuser – und genau daraus entstand diese konzentrierte Folge von Fassaden, die bis heute wie ein Schaufenster des Modernisme wirkt.
Die Häuserzeile liegt in einem der am einfachsten erreichbaren Teile Barcelonas und lässt sich gut in einen Spaziergang durch das Eixample einbauen. Am besten funktioniert der Ort nicht im Eiltempo, sondern mit ein paar Minuten Abstand zur Straße, damit die oberen Geschosse, Balkone und Dachlinien ins Blickfeld kommen. Selbst wenn Sie nur außen vorbeigehen, ist La Mansana de la Discordia einer jener Orte, an denen Barcelona seine architektonische Fantasie ohne Umwege zeigt – konzentriert, städtisch und sehr leicht zu merken.