Real Maestranza: Geführte Tour
Eine geführte Stunde zwischen Sandarena, roten Barrieren und Gemälden aus dem 18. Jahrhundert.
Ab 25 €
Sevilla
Aus der ehemaligen Hauptmoschee Sevillas wurde ein christlicher Bau von gewaltigem Maßstab. Zwischen dem Patio de los Naranjos, dem goldenen Hauptaltar und der Giralda liest man Schichten aus Al-Andalus, Gotik und spanischer Machtgeschichte in einem Gang.
Foto 1 von 14
Eine geführte Stunde zwischen Sandarena, roten Barrieren und Gemälden aus dem 18. Jahrhundert.
Ab 25 €
Ein 2-stündiger Rundgang ab Plaza del Salvador zu Plätzen, Monumenten und Stadtgeschichte.
Eine Stunde Flamenco im Tablao, Gitarrenrhythmus nah an der Bühne und ein eigener Tisch.
Ab 35 €
Vier Stunden ab Sevilla zwischen Olivenhainen, Hofbesuch und einer Verkostung.
Ab 89 €
Eine Stunde Flamenco im historischen Triana-Theater, nah an Bühne und Musik.
Ab 25 €
Ein Vortex-Tunnel, Hologramme und Spiegelräume verdrehen an der Calle San Eloy den Blick.
Ab 15 €
VR-Brillen legen an acht Stopps frühere Stadtbilder über das heutige Sevilla.
Ab 55 €
Ein schneller Eintritt führt hinauf zum Aussichtspunkt, dann zeigt VR das römische Hispalis an genau diesem Ort.
Ab 29 €
90 Minuten durch goldenen Altar, 44 Kapellen und hinauf auf die 98 m hohe Torre Giralda.
Ein geführter Stadtspaziergang von zwei Stunden, zwischen Puerta de Jerez, Kathedrale und Santa Cruz.
Eine düstere Spur aus dem Jahr 1931 führt über 11 Stopps durch Sevillas Altstadt.
Zwei private Stunden zu Fuß durch Sevillas Zentrum, zwischen Geschichte, Gassen und klarer Orientierung.
Ein 2-stündiger Rundgang ab Plaza del Salvador zu Plätzen, Monumenten und Stadtgeschichte.
Ein Stadtpass für Alcázar, Kathedrale und Audioguide, mit weitem Blick vom Glockenturm.
Ab 42 €
Mehr als 100 Hörstationen und eine Offline-Karte legen Sevilla direkt in Ihre Hand.
Ab 9,5 €
Guía editorial
Die Kathedrale von Sevilla ist nicht einfach nur groß; sie trägt sichtbar mehrere Epochen in sich. Nach der christlichen Rückeroberung wurde auf dem Gelände der ehemaligen Almohaden-Moschee ein neuer Sakralbau errichtet, der heute als eine der größten gotischen Kathedralen Europas gilt. Gerade deshalb wirkt der Ort so eindrücklich: Nicht alles wurde ausgelöscht. Der Patio de los Naranjos und die Giralda erinnern noch an die islamische Vorgeschichte, während das Innere mit seinem Maßstab, den Kapellen und dem monumentalen Hauptaltar ganz in die Welt der christlichen Monarchie führt.
Schon der Weg durch den Orangenhof verändert das Tempo. Draußen liegt das Licht Sevillas auf den Mauern, drinnen wird der Raum hoch, kühl und beinahe überwältigend. Viele bleiben zuerst am Retablo Mayor stehen, dem gewaltigen, vergoldeten Hauptaltar, dessen Detailfülle selbst aus einiger Entfernung noch beeindruckt. Dazu kommen Chorgestühl, Seitenkapellen und das Grabmal, das traditionell Christoph Kolumbus zugeschrieben wird. Es ist kein Ort, den man in einem einzigen Blick versteht; er erschließt sich Schritt für Schritt.
Die Giralda gehört zu den Teilen der Kathedrale, die man in Sevilla sofort wiedererkennt. Der Turm war ursprünglich das Minarett der Moschee und wurde später zum Glockenturm umgearbeitet. Gerade diese doppelte Herkunft macht ihn so besonders. Der Aufstieg erfolgt nicht über eine enge Wendeltreppe, sondern über Rampen, was den Weg nach oben ruhiger macht, als man es bei einem historischen Turm erwarten würde. Oben liegt Sevilla zu Füßen: Dächer, Plätze, der Lauf des Guadalquivir in der Ferne und das dichte Zentrum, das diese Kathedrale seit Jahrhunderten überragt.
Die Kathedrale liegt zentral, direkt in der Altstadt, und lässt sich gut mit dem Archivo de Indias und dem Alcázar verbinden. Wer nicht nur abhaken, sondern wirklich schauen möchte, sollte Zeit für den Wechsel zwischen Hof, Kirchenschiff und Turm einplanen. Besonders angenehm ist der Besuch, wenn man den Blick nicht nur auf die Größe richtet, sondern auf die Übergänge: islamische Spuren im Hof, gotische Vertikale im Inneren, Renaissance- und Barockschichten in den Kapellen. Genau dort beginnt der Ort zu sprechen.